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Programm
18 Uhr: Der fantastische Mr. Fox (OmU) Drucken E-Mail
ImageOT: Fantastic Mr. Fox
USA 2009
Regie: Wes Anderson
Drehbuch: Wes Anderson (basierend auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Roald Dahl)
Originalsprecher: George Clooney, Meryl Streep, Bill Murray, Jason Schwartzman, Owen Wilson, Willem Defoe, Jarvis Cocker, Helen McCrory
Länge: 87 Minuten
Web: www.fantasticmrfoxmovie.com

Animationskino der besonderen Art: Wes Andersons Fabel ist die analoge Antwort auf die digitalen Wunderwerke aus dem Hause Pixar. Basierend auf Roald Dahls gleichnamigem Kinderbuch visualisiert er die sonderbare Welt einer Fuchsfamilie, die vor drei wild gewordenen Bauern fliehen muss. Eine liebevolle Abenteuergeschichte, an der man sich wahrhaft berauschen kann.

PRESSESTIMMEN


Ein Trickfilm von 90 Minuten Länge: randvoll mit verspielten Details, parodistischen Schnörkeln, randvoll mit Frechheit und Phantasie. ...Wer nur ein- oder zweimal im Jahr in einen Animationsfilm geht, sollte nicht auf einen besseren warten.
DER SPIEGEL


FILMKRITIK


Der amerikanische Regisseur Wes Anderson ist der Mann für spezial gelagerte und sonderbare Filme, die stets von der abstrusen Dynamik scheinbar dysfunktionaler Familien handeln. Nach seinem spirituellen und poetischen Brüder-Porträt „Darjeeling Limited“, wo man im Zug durch die unendlichen, landschaftlichen Weiten Indiens rumpelte, vergräbt er sich nun sprichwörtlich in den Untergrund und zeigt in konservativer und liebevoller Stop-Motion-Technik die Abenteuer einer Fuchsfamilie in ihrem Bau.

Mr. Fox (im Original gesprochen von George Clooney), adretter Jungsenior und umtriebiger Familienvater, hadert mit dem Leben: Soll er tatsächlich die Tradition aufrecht erhalten und wie all seine Vorfahren die restlichen Jahre des Lebens im heimatlichen Höhlensystem verbringen? Natürlich nicht. Entgegen der Ratschläge seines Anwalts kauft er einen prächtigen Baum auf einem bezaubernden Grundstück, das allerdings in unmittelbarer Nachbarschaft zu den drei Bauern Grob, Grimm und Gräulich liegt. Ein gewagtes Unterfangen, denn Mr. Fox – ein leidenschaftlicher Hühnerdieb – zieht schnell den Zorn der neuen Nachbarn auf sich. Ihnen ist nämlich längst aufgefallen, dass sich ihr Bestand an Federvieh stets über Nacht verringert. Und daran ist natürlich der Fuchs schuld. Fortan wird allerlei technisches Gerät aufgefahren, um den Fuchs mitsamt seiner Familie auszuräuchern.

Philosophisch, fintenreich und voller kindlicher Fantasie: Die Verfilmung von Roald Dahls Bilderbuch-Märchen ist viel mehr als nur ein Animationsfilm – es ist eine Fabel über den Jahrhunderte alten Konflikt zwischen Mensch und Tier. Mit der Aussage, dass animalische Instinkte ausnahmsweise über menschliches Kalkül siegen. Zumindest in der fantasievollen Welt von Wes Anderson – wo es keine Nahrungsketten gibt, sondern nur pure Poesie. Im Vergleich zum visionären und perfektionistischen Animationskino von Pixar („Oben“, „Wall-e“), welches digitale Bildergeschichten immer wieder aufs Neue revolutioniert, ist „Der fantastische Mr. Fox“ genau das Gegenteil: eine analoge und wunderbar entschleunigte Puppentrick-Erzählung. Mit anderen Worten: Wenn Pixar eine neue Playstation-Konsole wäre, dann ist dieser Film ein altes, hölzernes Backgammon-Spiel.

„Der fantastische Mr. Fox“ ist somit die Rückkehr zur aufwendigen Filmkunst, die ähnlich wie Basteln mit Schere, Papier und Klebstift funktioniert. Alle Figuren wurden von Hand gefertigt (man benutzte sogar echte Tierhaare), für 30 Sekunden Film drehte man einen ganzen Tag. Trotz der konservativen Technik wirkt Wes Andersons Version von Roald Dahls Fabel alles andere als altbacken: Die Akribie und die Fantasie, die der Autor im Kopf gehabt haben muss, als er das Buch schrieb, spürt man hier in jeder Filmsekunde. Frei von der oft etwas bemüht wirkenden Pädagogik digitaler Animationsfilme kann man sich bei Wes Anderson zurücklehnen und den Lebensfragen einer Fuchsfamilie lauschen, die auf den ersten Blick etwas verkorkst, aber gerade deswegen so sympathisch wirkt, weil sie nicht nach Perfektion strebt. Sondern einfach nur nach einem gemütlichen Leben in ihrem Bau.

David Siems



Wes Anderson macht Filme mit eigener Note. So hält er es auch dieses Mal und schert sich bei seiner Adaption des Animations-Bestsellers von Roald Dahl keineswegs um die Machart, die die Majors Filmen dieses Genres angedeihen lassen.

Der vom früheren Hühnerdieb zum Zeitungsmann gewordene Mr. Fox zieht mit Mrs. Fox und dem Söhnchen Hash um in eine neue Baumhöhle und will überhaupt sein Leben ändern. Das heißt in dem Falle: keine Hühner mehr rauben. Doch so ganz kann er es nicht lassen. Mit seinem Kumpel, dem Oppossum Kiley, unternimmt er noch einmal einen Fangzug. Die drei Bauern, die oft genug Foxens Opfer waren, bleiben nicht untätig, ja sie entführen gar den kleinen Neffen Kristofferson, der bei der Familie Fox zu Besuch ist. Das geht nun ganz und gar nicht. Mr. Fox geht mehrfach, gezielt und gut ausgerüstet, zum Angriff über, aber nicht allein, sondern mit der halben Tierwelt. Und mit Explosionsböllern, die es in sich haben.

Die Handlung ist vorhersehbar und nicht sonderlich aufregend, wenn auch kleine Episoden, etwa die mit der als Wächterin eingesetzten Ratte, ganz gelungen sind. Der eigentliche Reiz des Films liegt in den hübschen Tierfiguren, in deren altklugem Geplapper, in den die einzelnen Kapitel ankündigenden Zwischentiteln, in der liebevollen und detailfreudigen Ausstattung, in den Örtlichkeiten und überhaupt in dem Anderson-eigenen Stil, sowohl dem ästhetischen als auch dem technischen (teilweise Stop-Motion-Technik).

Natürlich kann man einwenden – und das geschieht bei Filmen, bei denen Tiere direkt in die Handlung einbezogen sind, immer – dass im Vordergrund nicht die tierischen Eigenarten stehen, sondern dass man lediglich die Tiere menschliches (amerikanisches) Verhalten an den Tag legen ließ. Aber wenn man auf diesen nicht ganz unberechtigten Einwand verzichtet, kann man einen teilweise entzückenden Animationsfilm goutieren, der kind- und familiengerecht erscheint.

Thomas Engel

aus: programmkino.de
Letzte Aktualisierung ( 03.02.2011 )
 
22 Uhr: Ein Mann von Welt Drucken E-Mail

ImageOT: EN GANSKE SNILL MANN
Norwegen 2010
Regie: Hans Petter Moland
Buch: Kim Fupz Aakeson
Darsteller: Stellan Skarsgård, Bjørn Floberg, Gard B. Eidsvold, Jorunn Kjellsby, Jannike Kruse
Länge: 105 Minuten
Web: www.einmannvonwelt.de

Staubtrockener Schwarzhumor aus Skandinavien!
Menschen ändern sich nicht – und die Verhältnisse auch nicht. Das spielt Hans Petter Moland in seinem neuen Film immer wieder durch. Zum „Mann von Welt“ wird aber nur, wer sich gegen dieses eherne Gesetz auflehnt. So macht sich ein gut aufgelegter Stellan Skarsgård, der als Ex-Gangster ebenso wortkarg wie stoisch durch sein tristes Dasein trabt, auf den Weg, und das Gute fährt einen kleinen Sieg ein in dieser Tragikomödie.

Ausgezeichnet mit dem Leserpreis der Berliner Morgenpost und mit dem Publikumspreis der Filmkunstmesse Leipzig 2010

FILMKRITIK


Der große Zeit-Spezialist Andrej Tarkowski ließ in einem seiner Filme Reiter immer wieder dieselbe Runde drehen, um das Vergehen der Stunden ins Bild zu setzen. Der Mörder Ulrik (Stellan Skarsgård) merkt in Hans Petter Molands Film, dass sich in zwölf Jahren Gefängnis viel verändert daran, dass man in Kneipen nicht mehr rauchen darf. Moland macht immer wieder mit den kleinen Dingen auf das große Ganze aufmerksam. Ulriks erste Unterkunft nach dem Knast unterscheidet sich nicht wesentlich von einer Gefängniszelle. Sein Fernseher empfängt nur polnische Programme ohne Untertitel, die er aber aufmerksam verfolgt. Die Welt ist sowieso unverständlich. Man muss es nehmen, wie es kommt, und wenn es auf Polnisch ist. Das Leben ist ein ständiger Deal, Leistung und Gegenleistung oder Auge um Auge, je nach Situation. Ulriks Vermieterin Karen Margarete (Jorunn Kjellsby ) verlangt Sex für warmes Essen. Kein Problem. Manchmal kaut der unbewegt dreinblickende Mittfünfziger mit dem prolligen Pferdeschwanz dabei noch ein bisschen. Er hat keinen rechten Plan und ist deshalb empfänglich für die Absicht seines Gangsterbosses Jensen (Bjørn Floberg), den Mann aus dem Weg zu räumen, der Ulrik verpfiff. Auge um Auge. Und Respekt muss sein, denn Jensen schlägt sich mehr schlecht als recht mit der Konkurrenz aus der Ukraine herum.

Letzte Aktualisierung ( 03.02.2011 )
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Gainsbourg - Der Mann, der die Frauen liebte Drucken E-Mail
ImageOT: Gainsbourg (vie héroïque)
Frankreich 2009, 122 Minuten
Regie: Joann Sfar
Drehbuch: Joann Sfar
Kamera: Guillaume Schiffman
Schnitt: Maryline Monthieux
Musik: Olivier Daviaud
Darsteller: Eric Elmosnini, Lucy Gordon, Laetitia Casta, Doug Jones, Anna Mouglalis, Sara Forestier, Claude Chabrol
Web: www.gainsbourg-derfilm.de

Vielleicht ist es passend, dass ausgerechnet ein Comiczeichner einen biographischen Film über das wilde, überdrehte Leben von Serge Gainsbourg gedreht hat. Joann Sfar gelingt es in seinem Regiedebüt über die französische Legende, oft über das konventionell biographische hinauszugehen, wobei sicherlich allein Beziehungen mit Brigitte Bardot und Jane Birkin und das berühmte Liebeslied Je t’aime (moi non plus) ausreichend Stoff für einen faszinierenden Film gewesen wären.
 

PRESSESTIMMEN

Regisseur Joann Sfar verwandelt Gainsbourgs Leben in eine wunderbare Tragikomödie mit surrealistischem Einschlag.
Der Spiegel

Frankreich, deine Idole: Nach der Piaf und Coco Chanel bekommt Serge Gainsbourg seine filmische Hommage - und die ist richtig klasse. ...mit vielen hübschen Ideen, die diesen unterhaltsamen Film wohltuend von den brav erzählten Biopics dieser Welt abheben.
BRIGITTE


FILMKRITIK


In Deutschland ist Serge Gainsbourg zwar bekannt, seine Berühmtheit reduziert sich jedoch auf ein paar Skandalsongs und etliche Affären. Allein um zu erfahren wie viel komplexer, auch zerrissener das Leben Serge Gainsbourg war, lohnt sich Joann Sfars Regiedebüt Gainsbourg, das im Deutschen den recht beliebigen Untertitel Der Mann, der die Frauen liebte trägt, Im Original den wesentlich evokativeren Zusatz vie heroique. Womit schon ein bedeutender Aspekt von Film und Leben angedeutet wird, die Fähigkeit Gainsbourgs, sich über seine Verhältnisse, seine Herkunft, sein Aussehen zu erheben und zum gleichermaßen verfemten und geliebten Idol Frankreichs zu werden.

Das Gainsbourgs Leben nicht immer rosig war, wird von Anfang an deutlich. Geboren 1928 als Lucien Ginsburg, Sohn russischer Juden und als solcher nicht nur im Frankreich der 30er stets mit seiner Herkunft konfrontiert, beginnt Gainsbourg seine künstlerische Laufbahn als Maler. Die Musik, die Arbeit als Barpianist ist zunächst nur Mittel zum Geldverdienen. Erst Ende der 50er Jahre beginnt Gainsbourgs Karriere als Chansonier, der für etliche Sängerinnen Songs schreibt, darunter auch den Siegersong des Grand Prix de la Chanson 1965.

Letzte Aktualisierung ( 20.01.2011 )
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Banksy - Exit Through The Gift Shop Drucken E-Mail
ImageGroßbritannien 2010, 86 Min.
Regie: Banksy
Web: www.alamodefilm.de

Der englische Street Art-Star Banksy, bekannt durch seine subversiven Graffitis und Kunstaktionen, erweitert sein Repertoire und legt erstmals einen Film vor. Das Doku-Feature von und über den Künstler, den noch niemand zu Gesicht bekommen hat, mutiert in seinem Verlauf zu einer gelungenen Satire über die Kommerzialisierung des Kunstbetriebes und zeigt, wie schnell jemand zum Künstler ernannt werden kann, wenn er nur verrückt genug ist und es ein wenig geschickt anstellt.
 

PRESSESTIMMEN


Doku? Kunstprojekt? Egal. Faszinierend.
KulturSPIEGEL


FILMKRITIK


Banksy, der weltbekannte Street Art-Künstler, inszenierte mit „Exit Through The Gift Shop“ einen Film, der raffiniert zwischen amateurhafter Dokumentation und Mockumentary wechselt. Die Aufnahmen eines verrückten Franzosen aus Los Angeles, der sich mit naiver Begeisterung in die internationale Street Art-Szene stürzt, landen angeblich bei Banksy, der sie darauf im zweiten Teil zur humorvollen Demontage des Kunstbetriebes montiert. „Ein Film über einen Mann, der versucht hat, einen Film über mich zu drehen“, so beschreibt Banksy seinen ersten Spielfilm.

Banksy ist ein international gefeierter Street Art-Künstler. Bekannt sind seine Schwarzweißbilder von sich küssenden Polizisten und Straßenka?mpfern, die mit Blumen um sich werfen. Im Westjordanland bemalte der Brite die monströse Mauer der Israelis mit künstlerischen Durchbrüchen. Mittlerweile sind seine Guerilla-Arbeiten, die in meist nächtlichen Aktionen mit unterschiedlichsten Materialien im Öffentlichen Raum erstellt wurden, in Museen wie dem MoMA oder der Tate Modern zu sehen.

Wie Street Art selbst spielt auch „Exit Through The Gift Shop“ mit der Wahrnehmung der Zuschauer. Aber wie realisiert man mit den Mitteln des (in seiner Produktion wesentlich aufwändigeren) Films etwas anscheinend Beiläufiges, das im Alltäglichen gründet? Der erste (Spiel-?) Film Banksys sieht erst einmal aus wie eine Dokumentation: Wir erleben den französischen Boutiquenbesitzer Thierry Guetta aus Los Angeles, der schon immer alles gefilmt hat, was ihm vor die Linse kam. Als er irgendwann Street Art entdeckt, weil der bekannte Künstler Invader sein Neffe ist, dringt er immer mehr in die Szene rein, lernt viele der Stars wie Shephard Fairey kennen und findet in dieser Dokumentation ein Ziel für die emsige Aufnahme seiner Umwelt.

Letzte Aktualisierung ( 09.01.2011 )
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Mammuth Drucken E-Mail
ImageFrankreich 2010, 92 Minuten
Regie: Benoît Delépine & Gustave Kervern
Darsteller: Gérard Depardieu, Yolande Moreau, Isabelle Adjani, Miss Ming, Benoit Poelvoorde, Albert Delpy
Web: www.x-verleih.de

Sind das nicht die schönsten Rollen, in denen Schauspieler einfach so sein dürfen, wie sie sind? Gérard Depardieu jedenfalls empfand dies so, nachdem er in der höchst schrägen Komödie von Benoît Delépine und Gustave Kervern der zottelige Ex-Schlachter Serge Pilardosse sein durfte. Unterwegs auf einem alten Motorrad fährt er an Orte seiner Vergangenheit und lernt, auch neue Seiten an sich selbst, vor allem aber die Liebe zum Leben zu entdecken.
 

PRESSESTIMMEN


Melancholisches Roadmovie in grobkörnigen Bildern und voll mit boshaftem, absurdem Humor. Der unkaputtbare Gerard Depardieu mal wieder in bester Form.
KulturSPIEGEL

Seltsam, sozialkritisch und vor allem sehr komisch.
Stern


FILMKRITIK


Da sitzt er nun vor einem 2000-Teile-Puzzle, das ihm die Kollegen aus der Schlachterei zum Abschied in den Ruhestand geschenkt haben. Zeit dafür hätte Serge Pilardosse (Gérard Depardieu) ja nun. Doch puzzeln ist nicht Sache des tumb wirkenden Kolosses, der von seiner Statur und seinen langen fettigen Haaren ganz an Mickey Rourkes Figur „The Wrestler“ erinnert. Die Äußerlichkeit scheint jedoch nicht die einzige Gemeinsamkeit mit dem in seiner eigenen Welt gefangenen Oldie zu sein. Auch mit seiner Zukunft weiß der ausgebrannte Hüne nicht viel anzufangen. Schon an seinem ersten Tag als Rentner widerfahren ihm seltsame Dinge und ist zu erahnen, dass die plötzliche Freiheit und reichliche Freizeit ihm und seiner resoluten wie missmutigen Frau (Yolande Moreau) eher Konflikte denn Freude über gemeinsame Stunden bringen wird.

Da trifft es sich gut, dass Pilardosse von der Rentenbehörde geraten bekommt, Verdienstbescheinigungen früherer Arbeitgeber beizubringen, auch wenn sich dies bei all den lausigen Aushilfsjobs und windigen Chefs als reichlich schwierig herausstellt. Auf seiner alten, lange nicht mehr bewegten Münch-Mammut aus den 70er Jahren macht sich das menschliche Mammut auf zu den Stationen seines früheren Lebens. Die Begegnungen auf dieser Reise in die Vergangenheit reiht das auf skurrile Außenseitergeschichten spezialisierte Filmemacherduo Benoît Delépine und Gustave Kervern („Louise hired a contract killer“, „Aaltra“) ohne erkennbaren Handlungs- oder Entwicklungsfaden aneinander. Wiederkehrend sind allein die Traumsequenzen, in denen sich Pilardosse an jenen tragischen Moment erinnert, der seine frühere Geliebte Yasmine auf dem Rücksitz seines Motorrads das Leben kostete.

Letzte Aktualisierung ( 11.12.2010 )
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