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Limits of Control (OmU) Drucken E-Mail
ImageUSA 2009
Regie und Buch: Jim Jarmusch
Kamera: Christopher Doyle
Darsteller: Isaach de Bankolé, Alex Descas, Bill Murray, Tilda Swinton, John Hurt, Gael García Bernal, Hiam Abbass, Luis Tosar, Paz De La Huerta, Youki Kudoh
Länge: 117 Minuten
Web: www.tobis.de

Mit seinem surrealen Road-Movie „The Limits of Control“ huldigt Kultregisseur Jim Jarmusch auf seine absurd-lakonische Art den Prunkstücken des Thriller-Genres aus den siebziger Jahren. Bei seiner ersten Zusammenarbeit mit Kamerameister Christopher Doyle schwelgt der 56jährige in malerischen Farben und schafft poetische Bildkompositionen, die ihresgleichen suchen. Dass dabei die Story in den Hintergrund tritt, stört nicht unbedingt. Sein psychedelisches Kunstkino um subjektive Wahrnehmung und Vorstellungskraft wird nicht zuletzt von der enormen Präsenz seines Hauptdarstellers Isaach de Bankolé getragen.


FILMKRITIK


„Ich mag es,“ verriet die Ikone des US-amerikanischen Independent Kinos bereits vor Jahren, „wenn Filme einen langsamen Rhythmus haben“. Das Mulitalent wusste damals schon: „Selbst wenn ich versuchen würde, einen klassischen Thriller zu schreiben, käme etwas anderes dabei heraus“. Jetzt inszenierte der Ausnahmeregisseur seinen Thriller in Anlehnung an die Gangsterfilme der 70er Jahre. Entstanden ist ein bizarr choreographierter Roadtrip durch Spanien, aufgeladen mit metaphysischen Dialogen und skurrilen Szenen, der vor allem durch seine stilistisch beindruckende Bildsprache besticht.

Eingeengt in der Herrentoilette eines europäischen Flughafens führt ein Mann (Isaach De Bankolé) völlig konzentriert die langsamen Bewegungen einer Tai-Chi-Übung aus. Aufgenommen aus der Vogelperspektive umrahmt die Stahlkonstruktion der Wände die meditative Anfangssequenz. Danach trifft er sich in der Abflughalle mit zwei undurchsichtigen Gestalten. „Das Universum besitzt kein Zentrum und hat keine Begrenzung“, gibt ihm sein mysteriöser Auftraggeber (Alex Descas) kryptisch mit auf den Weg, nachdem er einen kleinen Koffer und einen Satz Schlüssel in Empfang nimmt.

Wenig später besteigt der stolze Antiheld mit dem intensiven Blick und unverwechselbarem Gang ein Flugzeug nach Madrid. Auf seiner verwirrenden Odyssee durch Spanien folgt der schweigsame Einzelgänger im irisierend blauen Maßanzug einer geheimnisvollen Spur und trifft in Straßencafes und Bars skurrile Überbringer verschlüsselter Botschaften. Doch Zweck und Ziel seines Auftrags bleibt bis zum Schluss im Dunkeln. Scheinbar ziellos streift der professionelle Killer durch die pittoresk gewundenen schmalen Gassen Sevillas, dem Herzen Andalusiens. Zufällig landet er in einem Tablao, einer Flamenco-Kneipe. Selbstvergessen taucht der einsame Fremde dort ein in die faszinierenden Kosmos der leidenschaftlichen und schmerzvoll melancholischen Klänge der Gitanos genannten andalusischen Roma. Auch der Zuschauer genießt in dieser einzigartigen Sequenz die Feier des Augenblicks, der Spontaneität und überbordenden Emotionalität, die untrennbar mit diesem Tanz und seinen Liedern verbunden sind.

Letzte Aktualisierung ( 27.08.2009 )
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Eldorado Drucken E-Mail

ImageBelgien, Frankreich 2008
Regie/Drehbuch: Bouli Lanners
Darsteller: Bouli Lanners, Fabrice Adde, Philippe Nahon, Didier Toupy, Francoise Chichery
Laufzeit: 85 Minuten
Web: www.eldorado-derfilm.de

Der Autohändler Yvan stellt einen Einbrecher in seiner Wohnung. Er nimmt sich seiner an und begibt sich mit dem Junkie auf eine ungewöhnliche Reise. Das unwiderstehliche Roadmovie aus Belgien wurde bereits in Cannes zu Recht ausgezeichnet.

 

 

PRESSESTIMMEN


...so skurril wie unterhaltsam.
tz München

Ein Juwel des schmutzigen kleinen Films... Es sind wahre Typen, gespielt von hervorragenden Darstellern, die für sich und gemeinsam den Grenzbereich zwischen albernster Komik und tiefer Schwermut neu vermessen.
Berliner Zeitung

Belgien gehört eigentlich zum weiten amerikanischen Westen. Davon ist der Regisseur und Schauspieler Bouli Lanners überzeugt. Sein schräges Roadmovie 'Eldorado' war letztes Jahr der Überraschungshit in Cannes. - Sehenswert!
tip Berlin

AUSZEICHNUNGEN


  • Gewinner der Quinzaine, Cannes 2008 mit:
  • Preis der Internationalen Filmkritikerjury (FIPRESCI)
  • Bester Europäischer Film, Label Europa Cinemas
  • Prix Regards Jeunes
 

FILMKRITIK


Der Autohändler Yvan hat sich auf den Verkauf von amerikanischen Oldtimern spezialisiert. Keine brotlose Kunst, aber eben doch eine recht spezielle. Schließlich wohnt er in einem eher verträumten belgischen Kaff, fern der zahlenden Kundschaft. Nur gut, dass er mit seinen Amischlitten problemlos den potentiellen Käufern entgegenfahren kann. Von einer dieser Geschäftsreisen zurück, glaubt Yvan seinen Augen und Ohren nicht zu trauen. Wie sich bereits an seiner Haustür herausstellt, hat sich jemand mit Gewalt Zugang zu seiner Wohnung verschafft. Doch damit nicht genug. Dieser jemand befindet sich offenkundig noch immer im Haus, was eindeutige Geräusche aus dem oberen Stockwerk belegen. Und tatsächlich: Als Yvan sein Schlafgemach betritt, liegt der Einbrecher unter dem Bett. Kein besonders originelles Versteck, doch da der Ganove womöglich bewaffnet ist, traut sich der Hausherr nicht recht, ihn zu stellen.
Letzte Aktualisierung ( 13.08.2009 )
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Das Festmahl im August (OmU) Drucken E-Mail
ImagePRANZO DI FERRAGOSTO
Italien 2008
Regie und Buch: Gianni Di Gregorio
Darsteller: Gianni Di Gregorio, Valeria De Franciscis, Marina Cacciotti, Maria Calì, Grazia Cesarini Sforza, Alfonso Santagata, Luigi Marchetti, Marcello Ottolenghi
Länge: 75 Minuten
Web: www.pandora-film.de

Die charmante italienische Sommerkomödie „Das Festmahl im August“ bietet eine erfrischende Alternative zum Mainstream. Im Mittelpunkt der autobiografisch inspirierten Geschichte stehen vier alte Damen über 80 Jahren. Die unverfälschte Direktheit und spontane Natürlichkeit seiner Laienschauspielerinnen verleiht dem Filmdebüt von Gianni Di Gregorio einen melancholischen Glanz von längst vergangenem italienischem Neorealismus, der den Pomp von der Leinwand verbannt und dafür das reale Leben inszeniert..


PRESSESTIMMEN


Eine sanfte, charmante und aussergewöhnliche Situationskomödie, die ohne dramaturgische Spitzen und auch weitgehend ohne Sentimentalität auskommt.
...weit mehr als ein Porträt mediterraner Lebenskunst.
Neue Zürcher Zeitung


FILMKRITIK


Vielleicht kommt er diesmal wieder aus Italien, 'der' Sommerfilm des Jahres. Schließlich drehte schon Nanni Moretti im sommerlich verlassenen Rom auf seiner Vespa beschwingte Runden durch die Straßen der Tiber-Metropole. Und auch Gianni di Gregorio saust bei gleißendem Sonnenlicht auf dem Mofa seines Freundes durch das einstige Arbeiterviertel Trastevere. Bilder, die sich gleichen. Doch während Nanni Moretti in „Caro Diario“ sich auf seinen Streifzügen der Muse hingibt, sucht sein Regiekollege in „ Das Festmahl im August“ verzweifelt nach Essbarem für die Festtafel an „Maria Himmelfahrt“, einen der wichtigsten Feiertage Italiens.

Rom im August. Brütende Hitze liegt über den Dächern, die Stadt ist wie ausgestorben. Die Geschäfte geschlossen. Denn an «Ferragosto», dem Ferienbeginn zieht es die meisten Italiener ans Meer oder hinaus aufs Land. Gianni (Gianni di Gregorio) allerdings  kann sich keinen Urlaub leisten. Der Junggeselle lebt noch immer mit seiner Mutter Valeria unter einem Dach und ist außerdem chronisch pleite. Die Hauseigentümer drohen bereits mit Klage. Da macht ihm der Hausverwalter (Alfonso Santagata) ein verlockendes Angebot: Wenn er seine Mutter (Marina Cacciotti) über die Feiertage bei Gianni unterbringen darf, erlässt er ihm sämtliche Schulden.

Regisseur Gianni Di Gregorio kennt diese Situation. Vor Jahren unterbreitete ihm sein Vermieter exakt denselben Vorschlag. Zwar lehnte er damals dankend ab. Doch die Vorstellung, was passiert wäre, wenn er  sich darauf eingelassen hätte, ließ ihn seither nicht mehr los. Schließlich entwickelte er daraus ein Drehbuch, das er nicht nur selbst verfilmte, sondern er übernahm dabei auch die Hauptrolle. Und so willigt Gianni im Film notgedrungen ein. Doch Luigi steht am nächsten Tag nicht nur mit seiner Mutter vor der Tür, sondern bringt auch gleich noch seine Tante Maria (Maria Calìzia) vorbei. Und ehe Gianni sich versieht, lädt auch noch sein Arzt (Marcello Ottolenghi) die eigene Mutter (Grazia Cesarini Sforza) bei ihm ab.

Letzte Aktualisierung ( 30.07.2009 )
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Slumdog Millionär Drucken E-Mail

Image

GB/USA 2008

Regie: Danny Boyle, Loveleen TandanBuch: Simon Beaufoy, nach dem Roman „Q&A“ von Vikas SwarupKamera: Anthony Dod Mantle
Schnitt: Chris Dickens
Musik: A.R. Rahman
Darsteller: Dev Patel, Anil Kapoor, Saurabh Shukla, Jenewa Talwar, Freida Pinto, Irrfan Khan
Länge: 120 Minuten, Format: 1:2,35 (Scope)
Web: www.slumdog-millionaer.de

Nach Abenteuern mit Zombies und einem Ausflug ins All verschlägt es den britischen Regisseur Danny Boyle nun in die Slums von Mumbai. Dort erzählt er in grellbunten, flirrenden Bildern die Geschichte eines armen muslimischen Jungen, der durch schiere Willenskraft die indische Ausgabe von „Wer wird Millionär“ gewinnt, die Armut hinter sich lässt und auch noch das Mädchen bekommt. Ein rasant gefilmtes Märchen, das wenig überraschend als Favorit auf den Oscar gilt.


PRESSESTIMMEN


FILM DES MONATS März 2009 der Jury der Evangelischen Filmarbeit
Der Film ist Bollywood-Melodram, Dokument der Lebensverhältnisse von Abermillionen, Überlebensthriller und Medienspektakel. Mit rasanten Kamerafahrten, atemberaubenden Schnitten zwischen TV-Show und dramatischer Lebensgeschichte hält er das Publikum in Atem. Es gelingt ihm, die vibrierende Energie einer Megastadt wie Mumbai im Leben eines Slumkindes zu spiegeln, das kaum eine Chance hat, Not und Elend zu entkommen. Im Traum vom Aufstieg vom ‚Slumdog’ zum Millionär spiegeln sich die Wünsche von Millionen nach gesellschaftlicher Teilhabe und individuellem Glück. Die Überzeugungskraft des Films lebt davon, diese Wünsche als Quelle von Gerechtigkeit und Liebe ernst zu nehmen. Regisseur Danny Boyle nutzt eine populäre Form und eine mediale Megamaschine zu einer Wette mit der Wahrscheinlichkeit – und einen großen Wunschtraum, um darin von einer bitteren Wirklichkeit zu erzählen.


FILMKRITIK


Ratesendungen im Stil von „Wer wird Millionär“ sind mittlerweile in über 100 Ländern der Erde ein Quotenknüller. Der britische Regisseur Danny Boyle („Trainspotting“) zeichnet mit „Slumdog Millionär“ nun die märchenhafte Geschichte eines armen indischen Jungen in der Megastadt Mumbai nach. Zur Millionenfrage gelangt er nur, weil er Runde für Runde das Glück hat, die Antworten aufgrund seiner extremen Lebenserfahrungen zu wissen. Die Produktion der Ratesendung aber hält den Siegeszug des Jungen vor der Kamera für unrealistisch und lässt ihn von einem nicht zimperlichen Polizisten verhören. Die Rückblenden erlauben es dem Zuschauer, hineingezogen zu werden in ein Leben voller Drehungen und Wendungen und dem Ziel, die eine Liebe zu finden.

Was „Slumdog Millionär“ zu einem Knüller von Film macht, ist die Summe verschiedenster Aspekte. Die Aufsteigergeschichte vom Laufburschen aus den Slums von Mumbai zum Rupienmillionär fungiert als Oberthema, die Beantwortung jeder Frage ist an einen bestimmten Lebensabschnitt und ein wegweisendes Ereignis im Leben des jungen Muslims Jamal Malik (Dev Patel) geknüpft. Raffiniert hierbei ist, wie Boyle und sein Drehbuchautor Simon Beaufoy („Ganz oder gar nicht“) sich für diese Sequenzen stilistisch bei so unterschiedlicher Genres wie Jugenddrama, Schelmenstück oder Gangstergeschichte bedienen.

Letzte Aktualisierung ( 29.07.2009 )
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Gran Torino (OmU), Fr+Sa nur 20 Uhr Drucken E-Mail
ImageUSA 2008
Regie: Clint Eastwood
Drehbuch: Nick Schenk
Kamera: Tom Stern
Musik: Kyle Eastwood
Mit Clint Eastwood, Bee Vang, Ahney Her, Christopher Carley, Brian Haley, Geraldine Hughes
Laufzeit 115 Minuten
Web: www.grantorino-derfilm.de

In „Gran Torino“ kehrt Clint Eastwood als gealterter “Dirty Harry” auf die Leinwand zurück. Zumindest scheint die Figur des grantelnden Misanthrops Walt Kowalski von Eastwoods Paraderolle spürbar beeinflusst worden zu sein. Der ganz auf ihn zugeschnittene Film entwickelt aus einer zunächst alltäglichen Nachbarschaftssituation ein kraftvolles und überzeugendes Plädoyer für Verständigung und Zivilcourage.


FILMKRITIK


Sollte die Rolle des raubeinigen, misanthropischen Korea-Veterans Walt Kowalski tatsächlich Clint Eastwoods letzter Auftritt vor einer Filmkamera gewesen sein? Man kann diese Entscheidung wehmütig beklagen oder sich ganz einfach freuen, den alten Haudegen nochmals in „Dirty Harry“-Manier zu erleben. Denn auch der gute Walt ist anfangs alles andere als ein Anhänger der Political Correctness. Selbst wenn dieser nicht gleich zur Waffe greift und das Gesetz in die eigene Hand nimmt, so macht er doch aus seinen – vorsichtig formuliert – verqueren Ansichten nie ein Geheimnis. Vor allem der beständige Zuzug von Nicht-Weißen in die einst nur von Weißen bewohnte Nachbarschaft ist ihm ein Dorn im Auge.

Mit Argwohn beobachtet er daher, wie im Haus nebenan eine asiatische Großfamilie einzieht. Deren liebste Freizeitbeschäftigung scheinen ausladende Familienfeste zu sein. Obwohl er von ihnen auch dazu eingeladen wird, bleiben sie für Walt nur einige Wilde ohne Kultur und Manieren. Seine Aversion gegen alles Fremde resultiert nicht zuletzt aus Erfahrungen, die er seit dem Krieg in Korea mit sich herumträgt und über die er nur ungern spricht. Noch heute verfolgen ihn die Erinnerungen an das grausame Sterben auf dem Schlachtfeld. „Sie haben mehr über den Tod als über das Leben zu sagen“ bringt der junge Gemeindepfarrer (Christopher Carley) Walts emotionales Dilemma in einer Szene auf den Punkt. Die Situation spitzt sich zu, als er den Nachbarsjungen (Bee Vang) dabei erwischt, wie dieser Walts Heiligtum, den 1972er Gran Torino, zu entwenden versucht. Thao ist sichtlich eingeschüchtert von der Entschlossenheit des alten Herrn, der ihm unmissverständlich klar macht, dass die Sache mit dem Autoklau keine allzu gute Idee war.

„Gran Torino“ folgt wie schon Eastwoods letzte Arbeiten „Million Dollar Baby“ und „Der fremde Sohn“ den Regeln eines ruhigen, angenehm altmodischen Erzählkinos. Den gediegenen, atmosphärischen Bildern von Kameramann Tom Stern entgeht nichts. Und auch Eastwoods Spiel bleibt bei allen Anleihen an den bisweilen karikaturistischen Prototyp eines rassistischen Nörglers überaus nuancenreich und vielschichtig. Während seine Mimik meist an einen gewissen Harry Callahan erinnert, sind es die Augen, die verraten, was tatsächlich in ihm vorgeht. Nachdem Thaos ältere Schwester Sue (Ahney Her) ihn aus Dankbarkeit für seine Hilfe in einer misslichen Lage zu einer Familienfeier einlädt, bleibt Walt äußerlich gefasst. Doch in seinen Augen erkennt man, dass ihn der enge Zusammenhalt und das liebevolle Miteinander von Alt und Jung tief bewegt, gerade weil er etwas Vergleichbares in der eigenen Familie nie selber erfahren durfte.

Letzte Aktualisierung ( 02.07.2009 )
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