Home
Programm
Sturm Drucken E-Mail

ImageDeutschland/Dänemark/Niederlande 2009
Regie: Hans-Christian Schmid
Drehbuch: Hans-Christian Schmid, Bernd Lange
Kamera: Bogumil Godfrejów
Musik: The Notwist
Darsteller. Kerry Fox, Anamaria Marinca, Stephen Dillane, Alexander Fehling, Drazen Kuhn, Rolf Lassgård, Kresimir Mikic
Laufzeit 105 Minuten
Web: www.sturm-der-film.de

Bereits auf der diesjährigen Berlinale erntete Hans-Christian Schmid viel Lob und Bewunderung für sein engagiertes Polit-Drama „Sturm“. Die Geschichte liefert einen Einblick in die Arbeit des Den Haager Kriegsverbrechertribunals, das noch heute die Gräueltaten und Massaker des letzten Balkankrieges verhandelt. Schmid bedient sich dabei der Mittel des Suspense-Kinos und eines zugleich fast dokumentarischen Erzählstils. Im Mittelpunkt seines Films stehen zwei überaus starke, mutige Frauen, die jede auf ihre Weise der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen wollen.

PRESSESTIMMEN

Ein fast dokumentarisch anmutendes Porträt zweier Frauen, die sich entschieden haben zu kämpfen, mit ohnmächtiger Wut. Hans-Christian Schmid, unterstützt von zwei anbetungswürdigen Darstellerinnen, erzählt die Geschichte wie einen Thriller, ohne Moralpredigten, spannend und trotzdem seltsam nah am Leben.
KulturSPIEGEL

FILMKRITIK

Als im Juli 2008 mit Radovan Karadžiæ einer der meist gesuchtesten, mutmaßlichen Kriegsverbrecher des früheren Jugoslawiens endlich gefasst und an das Den Haager Tribunal ausgeliefert wurde, da rückten die begangenen Gräueltaten und Grausamkeiten während des Bosnienkrieges schlagartig wieder in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit. Viele Taten sind auch heute, rund 15 Jahre danach, weder aufgeklärt, noch wurden wirklich alle Verantwortlichen von damals zur Rechenschaft gezogen. Viele können sich noch immer auf den Schutz alter Weggefährten und einflussreicher Seilschaften verlassen. Dass nicht zuletzt auch politische Motive bei der Suche nach möglichen Kriegsverbrechen eine überaus bedeutsame Rolle spielen, ist längst kein Geheimnis mehr.
In diesem Spannungsfeld zwischen moralischem Anspruch und handfesten politischen Interessen bewegt sich Hans-Christian Schmids „Sturm“. Der Film wirft einen Blick hinter die Kulissen des Den Haager Kriegsverbrechertribunals und beleuchtet die Arbeit der dort tätigen Ankläger. Die engagierte Juristin Hannah Maynard (Kerry Fox) ist eine von ihnen. Gerade führt sie einen Prozess gegen Goran Duric (Drazen Kuhn), einen einst hochrangigen Befehlshaber der jugoslawischen Armee. Dieser soll den Befehl zur Deportation und Ermordung bosnischer Muslime erteilt haben. Weil sich jedoch ein wichtiger Augenzeuge in Widersprüche verstrickt, droht der Prozess zu Platzen. Auch ein Ortstermin in Bosnien bringt aus Sicht der Anklage nicht die erhoffte Wende. Stattdessen nimmt sich der Zeuge nur kurze Zeit später in seinem Hotelzimmer das Leben.

Aus dieser für Hannah scheinbar ausweglosen Lage entwickeln Schmid und sein Co-Autor Bernd Lange ein ambitioniertes Drama mit dezenten Anklängen an klassische Paranoia-Thriller. So wird Hannah bei ihren Nachforschungen vor Ort immer wieder von Unbekannten beobachtet, verfolgt und manchmal sogar direkt bedroht. Als sie schließlich auf Mira (Anamaria Marinca) trifft, die Schwester des Hauptbelastungszeugen, spürt sie intuitiv, dass die junge Frau ein schreckliches Geheimnis mit sich herumträgt. An diesem Punkt wechselt der Film abermals die Tonlage, in dem er plötzlich Miras Schicksal in den Mittelpunkt der Erzählung rückt. Interessant ist, dass Schmid bei der Schilderung der Kriegsverbrechen gänzlich auf Rückblenden verzichtet und stattdessen ausschließlich Mira in ihren eigenen Worten von den Geschehnissen erzählen lässt. Der Ansatz macht deutlich, dass „Sturm“ letztlich nicht so sehr den Krieg sondern vielmehr dessen Spätfolgen behandelt.

Schmids erste englischsprachige Produktion ist jedoch mehr als nur eine schauspielerisch überzeugende Bestandsaufnahme seelischer Narben und Verletzungen. Gerade zum Ende hin scheut „Sturm“ nicht davor zurück, eindeutig Stellung zu beziehen und dabei auch als politisches Statement wahrgenommen zu werden. Es zeigt sich, dass Hannahs Engagement sogar in den eigenen Reihen auf Widerstand stößt. Dem vorsitzenden Richter ist an einem möglichst schnellen, geräuschlosen Prozessverlauf gelegen. Der Wunsch nach Gerechtigkeit erweist sich in diesem Zusammenhang bisweilen als hinderlich. Schmid rekonstruiert die Arbeit der Ankläger und Diplomaten bis in kleinste interne Abläufe. Dabei erscheint das Tribunal zunehmend wie ein straff organisierter, hermetisch abgeschotteter Kosmos, der ganz unterschiedliche Interessen und Eitelkeiten beherbergt. Es ist eine kalte, einsame Welt, die sich dort zwischen gläsernen Lobbys, anonymen Hotelzimmern und uniformen Konferenzräumen abzeichnet und in der sich Hannah tagtäglich bewegt – die Hand zur Faust geballt.

Marcus Wessel

aus: programmkino.de

Letzte Aktualisierung ( 07.01.2010 )
 
Gigante Drucken E-Mail
ImageUruguay 2008
Regie: Adrian Biniez
Drehbuch: Adrian Biniez
Kamera: Arauco Hernandez
Schnitt: Fernando Epstein
Musik: Adrian Biniez
Darsteller: Horacio Camandule, Leonor Svarcas, Nestor Guzzii, Federico Garcia, Fabiana Charlo, Ernesto Liotti
Länge: 84 Min.
Web: www.neuevisionen.de

Eine minimalistische Studie ist dieser Film aus Uruguay. Über weite Strecken von „Gigante“ spricht die Hauptfigur, der schwere Wachmann Jara kein Wort, beobachtet ihn der Film bei alltäglichen Beobachtungen und einer sich langsam entwickelnden Beziehung. In seinem zurückgenommenen Stil ein durchaus zeitgemäßer Film, dem allerdings ein wenig mehr Leben gut getan hätte.

PRESSESTIMMEN


Ein zärtlicher, amüsanter Liebesfilm ohne große Worte, auf der Berlinale unter anderem mit dem Großen Preis der Jury bedacht.
KulturSPIEGEL

FILMKRITIK


Schwer und etwas unbeholfen wirkt Jara, Wachmann in einem Supermarkt, bei all seinen Tätigkeiten. Meist sind diese sitzend, beobachtend. Auf den Monitoren der Überwachungskameras verfolgt er das Geschehen im Supermarkt, sieht Kunden und Angestellte, die nicht ahnen, dass sie fortwährend beobachtet werden. Nach Dienstschluss trottet Jara nach Hause, geht ebenso banalen Tätigkeiten nach wie während der Arbeit und geht abends zu seinem zweiten Job. Als Türsteher in einer Disko wird er eher wegen seiner einschüchternden Größe ernst genommen als auf Grund von wirklicher Überzeugungskraft. Das einzige Anzeichen, dass es hinter der lethargischen Fassade brodeln könnte, bietet das T-Shirt einer Heavy-Metal Band, das Jara oft trägt.

Selbst als Jara auf den Überwachungsmonitoren die neue Putzfrau Julia sieht und sich sofort in sie verguckt, kann er nicht aus seiner Haut. Viel zu lange hat er sich eine Existenz zurechtgelegt, die auf möglichst wenig zwischenmenschlichem Kontakt basiert. Umso schwerer fällt es ihm nun, sich der Auserwählten zu nähern. Was ihm bleibt sind die Monitore, die ihn in eine Gott-gleiche Position versetzen. Wenn er sieht, dass Julia von einem Kollegen dumm angemacht wird, drückt er den Feueralarm; als er beobachtet, wie Julia Ärger mit dem Chef hat, warnt er sie vor dessen Auftritten. Bald verfolgt Jara Julia auch nach Dienstschluss, beobachtet ihr Leben, agiert als eine Art Schutzengel, der vom Subjekt seiner Dienste allerdings nicht wirklich wahrgenommen wird. Dass es schließlich doch zu einer Eskalation der Ereignisse kommt, das all die aufgestauten Emotionen schließlich doch aus Jara ausbrechen, ist unausweichlich, doch bis dahin lässt sich Regisseur Adrian Biniez sehr viel Zeit.

Letzte Aktualisierung ( 01.06.2010 )
Weiter …
 
Louise Hires a Contract Killer Drucken E-Mail
ImageOT: Louise-Michel
F 2008
Regie & Buch: Gustave Kervern und Benoît Delépine
Musik: Gaetan Roussel
Darsteller: Yolande Moreau, Bouli Lanners, Sylvie van Hiel, Mathieu Kassovitz, Benoît Poelvoorde
Laufzeit: 94 Minuten
Web: www.koolfilm.de
 
Die beiden französischen Filmemacher Gustave Kervern und Benoît Delépine pflegen in ihren Geschichten stets einen äußerst schwarzen, absurden Humor. Dieser und ein Faible für schrullige, eigenbrötlerische Charaktere zeichnet auch ihre neueste Zusammenarbeit aus. „Louise hires a Contract Killer“ entpuppt sich als respektlose Anarcho-Komödie, die vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftskrise den Finger nicht nur in die Wunde legt, sondern genüsslich darin herumpult.

PRESSESTIMMEN


Eine für sichtbar wenig Geld realisierte Farce, brutal, absurd und manchmal ziemlich witzig.
KulturSPIEGEL


FILMKRITIK


Extreme Zeiten verlangen nach extremen Maßnahmen. Das denken sich zumindest die Arbeiterinnen einer Textilfabrik in der nordfranzösischen Provinz. Sah es gestern noch so aus, als habe sich ihr Chef in einen spendablen Gönner verwandelt, der seine Angestellten mit einem neuen Kittel beglückt, stehen die Frauen heute vor einer vollkommen leer geräumten Fabrikhalle. In einer von langer Hand geplanten Nacht- und Nebelaktion wurden die Maschinen allesamt nach Asien verschiff. Zurück bleibt die Wut der versammelten Arbeiterschaft. Die Frage, wie sie ihre mickrige Abfindung möglichst gewinnbringend investieren, bringt eine von ihnen, die burschikose Louise (Yolande Moreau), auf eine mehr als unkonventionelle Idee. „Da reicht für `nen Profi. Lasst uns den Boss abknallen!“

Mit der Suche nach einem geeigneten „Hitman“ beginnt eine pechschwarze, schräge und garantiert alles andere als Mainstream-kompatible Reise, die uns und Louise vom trostlosen französischen Arbeiterkaff bis nach Brüssel und von dort ins Steuerparadies Jersey führt. Die beiden Filmemacher Gustave Kervern und Benoît Delépine sind bekannt für ihre abstrusen und politisch unkorrekten Geschichten. Schon „Aaltra“, ihr erster gemeinsamer Kinofilm über zwei trampende Rollstuhlfahrer, bot ein Potpourri skurriler Einfälle. Für den in „Louise hires a Contract Killer“ aufgeführten Rachefeldzug der entrechteten Arbeiterschaft in Zeiten der Globalisierung testen sie wieder einmal mit sichtlichem Genuss die Schmerzgrenze ihres Publikums aus. Da werden Behinderte und Todkranke als willige Handlanger missbraucht, Tiere geopfert und gängige Schönheitsideale konsequent missachtet. Sogar vor den Ereignissen des 11. September machen Kervern und Delépine nicht Halt. Warum auch.

Letzte Aktualisierung ( 03.12.2009 )
Weiter …
 
District 9 Drucken E-Mail
ImageNeuseeland/USA 2009, 112 Min.
R: Neill Blomkamp
P: Peter Jackson
D: Sharlto Copley, Jason Cope, David James u.a.

Im Jahre 1982 strandet ein Alien-Raumschiff über Johannesburg dessen riesige aus insektenähnlichen Wesen bestehende Besatzung im sogenannten "District 9" interniert wird. Um an die Waffen Technologie der Außerirdischen heranzukommen clonen die sie bewachenden Sicherheitskräfte mit Weltherrschaftsplänen einen der ihren, der schon bald der meistgesuchte Mensch auf dem Planeten Erde wird. Ein Anti-Apartheid Action-Drama mit äußerst ausgeklügelter Story und Spezialeffekten der Sonderklasse (Produzent: Peter Jackson, u.a. "Herr der Ringe").

PRESSESTIMMEN

Diese Invasion geht Isabella Reicher unter die Haut. "Der Film operiert auf allen Ebenen geschickt mit Vorhandenem - und er kann vielleicht auch deshalb auf eine große Heldenerzählung verzichten, weil er andere Identifikationsangebote macht: DISTRICT 9 hat sich Stilistiken von Doku-Formaten und Ballerspielen produktiv angeeignet. Und eben- so Versatzstücke dystopischer Science-Fiction vom Body Horror bis zu Alien-Invasions-Szenarien. Nicht zuletzt schimmern fortwährend Anspielungen auf die (gegenwärtige) äußere Realität durch ... Zugleich hat man schon länger keinen so buchstäblich rohen Zukunftsentwurf mehr gesehen: Man wird mehr mit Fleisch und Blut konfrontiert als mit High-Tech und blitzblanken Oberflächen. Und offenbar reicht dieses kluge Spiel mit Bezügen in einer eigenwilligen Neufassung völlig aus, um ein Publikum anzusprechen."
Der Standard

Als präzise Sozialsatire bezeichnet Peter Uehling DISTRICT 9. "Dank seiner originellen Machart und seiner bizarren Mischung aus Komik und Gewalt ist DISTRICT 9 einer der Überraschungserfolge des Jahres im US-Kino gewesen. Seine Mitleidlosigkeit in der Darstellung von rassistisch motivierter Gewalt hebt ihn wohltuend gegen moralisierende Gefühlsduseleien à la L. A. CRASH ab. Wieder einmal ist hier ein Genrefilm zu bewundern, dessen präzise Analyse eines sozialen Problems jeden Kunstfilm schlägt."
Berliner Zeitung

Katja Lüthge fällt es schwer, sich für das Schicksal dieser verrohten Fremdlinge zu erwärmen. "Der um der Authentizität Willen wohl unverzichtbare Einsatz von wackelnden Handkameras und der wilde Stilmix funktionieren dabei ganz ausgezeichnet. Dafür sorgt dann der durchaus ruppige, explosive Showdown. Hier fliegen Gliedmaßen, Autos, Gehirne, Gebäudeteile, Hubschrauber und anderes in üppiger Anzahl durch die Luft. Das alles allerdings auf überzeugende Weise, wie sich überhaupt die Tricktechnik perfekt in den Dienst der Erzählung stellt. So bleibt das Aussehen der Aliens bis zum Schluss zwar irreduzibel fremd, aber ist es nicht wahre Menschlichkeit, die dort im Blick des außerirdischen Vaters liegt?"
Frankfurter Rundschau

Zwischen Analyse und Affirmation liegt im Genrekino ein schmaler Grat, und von dem rutscht Neill Blomkamp mehr als einmal ab, kritisiert Sascha Westphal. "DISTRICT 9 beginnt wie eine Fernsehdokumentation über Wikus Van De Merwe und die Umsiedlung. Interviewschnipsel und Handkamera-Bilder suggerieren Authentizität. Allerdings hält Neill Blomkamp den pseudodokumentarischen Schein nur so lange aufrecht, wie er ihm entgegenkommt. Später wechselt er - immer auf den größten Effekt bedacht - ständig zwischen Van De Merwes Perspektive und einer Erzählerposition hin und her."
Berliner Morgenpost

Letzte Aktualisierung ( 19.11.2009 )
Weiter …
 
Antifa Moabit präsentiert Gespräche mit Zeitzeugen Drucken E-Mail

Der Filmrauschpalast freut sich, Euch folgende Veranstaltungen der Antifaschistischen Initiative Moabit anbieten zu können:

 

25.10.09, 16 Uhr, Eintritt frei

Zeitzeugengespräch mit Hans Herzberg

Hans Herzberg wurde 1921 in Hannover als Sohn einer liberalen jüdischen Familie geboren. 1939 floh er unter dem Eindruck der Novemberpogrome mit einem Kindertransport nach England. Nach Kriegsbeginn begann er für die britische Armee als Dolmetscher zu arbeiten, und führte Befragungen von deutschen Kriegsgefangenen durch. Mit dem Wunsch, an dem Aufbau einer antifaschistischen Gesellschaft mitzuwirken und so ein neues 1933 zu verhindern, kehrte er nach Deutschland zurück. Das diesjährige Gedenken zum 9. November nehmen wir zum Anlass, um mit Herzberg ein Gespräch über sein Leben und seine Erfahrungen zu führen, in der sich die nationalsozialistische Verfolgungs- und Vernichtungspolitik widerspiegelt.

 

01.11.09, 16 Uhr, Eintritt frei

Zeitzeugengespräch mit Hermann-Ernst Schauer und Ursula Schauer

Anschließende Filmvorführung von einem recht neuen Film mit Daniel Craig in der Hauptrolle über jüdische Partisanen in den Wäldern bei Bielstock (Ost-Polen)

Hermann-Ernst Schauer wurde 1923 in Rostock geboren, nahm als junger Wehrmachtssoldat 1941 am Überfall auf die Sowjetunion teil und geriet in Kriegsgefangenenschaft. Er änderte seine politische Einstellung und beteiligte sich 1943 an der Gründung vom "Nationalkomitee Freies Deutschland". Ab 1944 kämpfte er in Weißrussland an der Seite von Partisanen gegen den Nationalsozialismus. Hermann Schauer wird uns aus seinem bewegten Leben erzählen und seine Frau Ursula Schauer wird Passagen aus seinem Buch "Bleib aufrecht, mein Sohn" vorlesen. Im Anschluss zeigen wir den Film ǝɔuɐıɟǝp, der die Geschichte einer Gruppe jüdischer Partisanen im heutigen Weißrussland erzählt.


Veranstaltet von der Antifaschistischen Initiative Moabit www.antifa-moabit.de.vu 

 

Letzte Aktualisierung ( 21.10.2009 )
 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 64 - 72 von 161