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07.11.2006 |
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(Spanien 2006, 120 Min., Melodramatische Komödie) R.: Pedro Almodóvar D.: Penélope Cruz, Carmen Maura
Raimunda (Penélope Cruz) dreht gleich durch: Während vorne in ihrem Restaurant ein äußerst lebhaftes Filmteam eine ziemlich lautstarke Party feiert, lagert hinten in der Kühltruhe des Vorratsraumes ein etwas lebloser und ziemlich schweigsamer Männerkörper: Der muss dringend da weg! Aber wie? Große Not mobilisiert Frauensolidarität und allerhand kriminelle Energie: Und so formiert sich spontan ein weibliches Leichenräumkommando, bestehend aus Raimunda, ihrer 15-jährigen Tochter Paula (Yohana Cobo), einer hilfsbereiten Hure von nebenan und einiger weiterer freundlicher Nachbarinnen. Der Kadaver ist bald fort, aber die Probleme - Santa Maria! - fangen jetzt erst an ...
Zur gleichen Zeit kämpft auch Raimundas Schwester Sole (Lola Dueñas) mit einem nicht gerade alltäglichen Schreck: Unverhofft steht der Geist ihrer verstorbenen Mutter Irene (Carmen Maura) vor der Tür, und der erweckt einen überraschend vitalen Eindruck. Muttis Geist verlangt nämlich nicht nur nach neuer Frisur und frischer Farbe, sondern bittet auch um Unterschlupf bei der ziemlich verdutzten Tochter. Doch warum ist Irene von den Toten auferstanden? Der Grund dafür hängt scheinbar mit Raimunda zusammen und einem Familiengeheimnis, das die Frauen tief in ihre Vergangenheit zurückführt. Zurück in ihr Heimatdorf, nach La Mancha, wo die Toten niemals ganz tot sind, wo der Aberglaube seit jeher ein festes Zuhause hat und Wunder auf der Tagesordnung stehen ... |
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Letzte Aktualisierung ( 23.11.2006 )
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26.10.2006 |
(N/D/USA 2005, 97 Min.) R.: Bent Hamer D.: Matt Dillon, Lilli Taylor, Marisa Tomei
Charles Bukowskis zweiter Roman (1975) als Kino-Adaption. Matt Dillon spielt den Schriftsteller und Gelegenheitsarbeiter Henry "Hank" Chinaski, einen Underdog, der seinen Traum niemals aus den Augen verliert. |
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Letzte Aktualisierung ( 08.11.2006 )
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17.10.2006 |
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(D 2006, 137 Min., Drama) R., B.: Florian Henckel von Donnersmarck D.: Ulrich Mühe, Ulrich Tukur, Martina Gedeck Ost-Berlin, November 1984. Fünf Jahre vor seinem Ende sichert der DDR-Staat seinen Machtanspruch mit einem erbarmungslosen System aus Kontrolle und Überwachung. Als Oberstleutnant Anton Grubitz (Ulrich Tukur) den linientreuen Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler (Ulrich Mühe) auf den erfolgreichen Dramatiker Georg Dreyman (Sebastian Koch) und seine Lebensgefährtin, den Theaterstar Christa-Maria Sieland (Martina Gedeck), ansetzt, verspricht er sich davon einen Karriereschub. Immerhin stehen höchste politische Kreise hinter dem "operativen Vorgang". Womit er nicht gerechnet hat: Das intime Eindringen in die Welt der Observierten verändert auch den Spitzel. Das Eintauchen in DAS LEBEN DER ANDEREN – in Liebe, Literatur, freies Denken und Reden – macht Wiesler die Armseligkeit seines eigenen Daseins bewusst und eröffnet ihm eine nie gekannte Welt, der er sich immer weniger entziehen kann.
12.- 25.10.06 um 20 und 22.30 Uhr |
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Letzte Aktualisierung ( 26.10.2006 )
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27.09.2006 |
(USA 2005, 164 min.) R: Steven Spielberg D: Eric Bana (Avner Kauffman), Daniel Craig (Anwalt Steve Cake), Geoffrey Rush (Mossad Polizist), Mathieu Kassovitz (Robert), Hanns Zischler (Hans), Ciaran Hinds (Carl), Marie-Josée Croze (Jeanette), Sharon Alexander, Bijan Daneshmand, Omar Metwally, Ayelet Zorer (Daphna), Moritz Bleibtreu (Andreas)
"München" thematisiert die Traumatisierung Israels durch das Olympia-Attentat von 1972, bei dem ein Kommando des Schwarzen Septembers bei einer Geiselnahme 11 Mitglieder der israelischen Olympiamannschaft tötete. Vorwiegend wird die Tätigkeit einer in ihrer konkreten Darstellung fiktiven Einheit des Mossad gezeigt, die zur Vergeltung der getöteten Israelis direkt und indirekt Verantwortliche im Auftrag der israelischen Regierung liquidiert. Der Film vermischt Fakten mit Fiktivem, lässt historische Personen mit erfundenen Charakteren interagieren. Der im einzelnen nicht immer gekennzeichnete Übergang zwischen Realität und Fiktion trug dem Film ebenso Kritik ein, wie die Tatsache des Aussparens der Lillehammer-Affäre und die Wahrnehmung, Israelis würden nur als Täter und Palästinenser nur als Opfer gezeigt. Spielberg selbst bezeichnet den Film als "fiktiv" und beruft sich auf seine künstlerische Freiheit, Geschichten zu erzählen. |
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Letzte Aktualisierung ( 17.10.2006 )
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Das Schlechtival - Eine ambivalente Liebeserklärung |
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27.09.2006 |
Schlechtival Eine ambivalente Liebeserklärung Ups, bald ist es wieder soweit: Das Schlechtival droht. Wie jedes Jahr Ende November tobt die unheilversprechende Veranstaltung in Moabit im Kino Filmrauschpalast.
Wie nach 14 Jahren viele Menschen wissen, ist das ein Tag, an dem man nur mit sehr fröhlicher Laune den Filmrausch besuchen sollte. Denn hier wird alles geboten, was der Mensch in der schönen bunten Fernsehwelt nicht aushält, aber im Nahbereich wirkt das alles viel viel schlimmer.
Nichtsdestotrotz geht man guten Mutes und voller Vorfreude dorthin. Hier taucht der Begriff Basisdemokratie in eine neue Form: Was nicht gefällt, wird erbarmungslos ausgebuht, lauthals zerrissen, und wenn dann gar nichts mehr hilft, wird der "Künstler" auch schon einmal von der Bühne getragen.
In den meisten Jahren treten auf der teilweise offenen Bühne (bitte auf www.schlechtival.de nachschauen) ähnliche oder sich wandelnde Künstler auf: der Seebär, der Vulkanisator (geile Feuerperformance), der Heizer oder der grosse Organisator Zak Lubizki. Aber es ist mehr als Kleinkunst, es ist auch schlechter Film (letztes Jahr gab es die unselige Denimwerbung "Julia und Romeo" in der Langfassung, über fünf Minuten wurde man in grauenerregende Soulmusik gesponnen, so dass man gegen Ende am liebsten den Saal verließ). Auch der Themenbereich Musik wird abgearbeitet, da hat sich jahrelang die KUFA-Hausband sehr profiliert...
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Letzte Aktualisierung ( 14.11.2007 )
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