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| Sholay (Omu) - OpenAir 11.9.2009, 21 Uhr |
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| 11.09.2009 | |
(Indien 1975, 199 min.)R: Ramesh Sippy D: Amitabh Bachchan, Dharmendra, Amjad Khan imdb wikipedia amazon trailer PRESSESTIMMEN"Ein Meilenstein des indischen Kinos in dem alles stimmt. Große Stars, kultige Dialoge, stilprägende Kameraarbeit und ein Soundtrack voller Ohrwürmer. Ein perfekter Einstieg für jeden Bollywood-Neuling." - BBC "Der in jeder Hinsicht erfolgreichste Bollywoodfilm aller Zeiten" - The New York Times KRITIKDie beiden Vagabunden Veera (Dharmendra) und Jaidev (Amitabh Bachchan) werden von dem ehemaligen Polizeioffizier Thakur Baldev Singh (Sanjeev Kumar) angeheuert um für diesen Rache an dem Banditen Gabbar Singh (Amjad Khan) zu nehmen. Der an den Kinokassen erfolgreichste Film Indiens, SHOLAY von 1975, was auf deutsch soviel wie "Glut" oder "Flammen" heißt, wurde von der BBC 1999 zum "Film des Jahrtausends" gekürt. Als 70 mm Film gedreht, begründet SHOLAY das sogenannte Genre des Curry Western, der indischen Antwort auf den Italo Western. Ebenso unbedarft wie zielstrebig plündert dieser Film die westliche Filmgeschichte und den Western. Beginnend mit der ersten Stunde des Films mit einem Zitat der Brüder Lumiere (DIE ANKUNFT EINES ZUGES AUF DEM BAHNHOF IN LA CIOTAT), in welcher die Figuren eingeführt werden, bis sie den eigentlichen Ort der Handlung, ein Dorf in wüstenhaften Bergen, erreichen, in dem sich dann die ganze Tragweite des Racheplots entwickeln wird. Während die erste Hälfte des Films ein ausgiebiges Feuerwerk an exzellenten Komikern zu bieten hat, inklusive eines an Chaplins großen Diktator angelehnten Gefängnisdirektoren, treten diese Elemente in der zweiten Hälfte zugunsten der Action und Dramatik in den Hintergrund. So behaupten große Teile der indischen Filmkritik, mit dem Banditen Gabbar Singh sei das erste Mal das absolute Böse auf der indischen Leinwand erschienen. Kein Wunder, denn der von Amjad Khan großartig dargestellte Bandit ist sich für keinen Frevel, keine Schändung und keine Brutalität zu schade. Als Vorbilder aus dem Western dienten unter anderem DAS WAR DER WILDE WESTEN (u.a. John Ford) für eine Rückblende auf einen Zugüberfall, DIE RÜCKKEHR DER GLORREICHEN SIEBEN von Burt Kennedy für die Situation im von Banditen belagerten Dorf Ramgarh und George Roy Hills BUTCH CASSIDY AND THE SUNDANCE KID für den unglaublichen Showdown. Torsten Dorow |
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| Letzte Aktualisierung ( 11.09.2009 ) |
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(Indien 1975, 199 min.)