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(USA 2005, 164 min.) R: Steven Spielberg D: Eric Bana (Avner Kauffman), Daniel Craig (Anwalt Steve Cake), Geoffrey Rush (Mossad Polizist), Mathieu Kassovitz (Robert), Hanns Zischler (Hans), Ciaran Hinds (Carl), Marie-Josée Croze (Jeanette), Sharon Alexander, Bijan Daneshmand, Omar Metwally, Ayelet Zorer (Daphna), Moritz Bleibtreu (Andreas) "München" thematisiert die Traumatisierung Israels durch das Olympia-Attentat von 1972, bei dem ein Kommando des Schwarzen Septembers bei einer Geiselnahme 11 Mitglieder der israelischen Olympiamannschaft tötete. Vorwiegend wird die Tätigkeit einer in ihrer konkreten Darstellung fiktiven Einheit des Mossad gezeigt, die zur Vergeltung der getöteten Israelis direkt und indirekt Verantwortliche im Auftrag der israelischen Regierung liquidiert. Der Film vermischt Fakten mit Fiktivem, lässt historische Personen mit erfundenen Charakteren interagieren. Der im einzelnen nicht immer gekennzeichnete Übergang zwischen Realität und Fiktion trug dem Film ebenso Kritik ein, wie die Tatsache des Aussparens der Lillehammer-Affäre und die Wahrnehmung, Israelis würden nur als Täter und Palästinenser nur als Opfer gezeigt. Spielberg selbst bezeichnet den Film als "fiktiv" und beruft sich auf seine künstlerische Freiheit, Geschichten zu erzählen.
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| Letzte Aktualisierung ( 17.10.2006 ) |
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"München" thematisiert die Traumatisierung Israels durch das Olympia-Attentat von 1972, bei dem ein Kommando des Schwarzen Septembers bei einer Geiselnahme 11 Mitglieder der israelischen Olympiamannschaft tötete. Vorwiegend wird die Tätigkeit einer in ihrer konkreten Darstellung fiktiven Einheit des Mossad gezeigt, die zur Vergeltung der getöteten Israelis direkt und indirekt Verantwortliche im Auftrag der israelischen Regierung liquidiert. Der Film vermischt Fakten mit Fiktivem, lässt historische Personen mit erfundenen Charakteren interagieren. Der im einzelnen nicht immer gekennzeichnete Übergang zwischen Realität und Fiktion trug dem Film ebenso Kritik ein, wie die Tatsache des Aussparens der Lillehammer-Affäre und die Wahrnehmung, Israelis würden nur als Täter und Palästinenser nur als Opfer gezeigt. Spielberg selbst bezeichnet den Film als "fiktiv" und beruft sich auf seine künstlerische Freiheit, Geschichten zu erzählen.


