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In Zusammenarbeit mit der Tibet Initiative Deutschland (TID) - als Teil ihrer Olympiakampagne - zeigt der Filmrausch am 28.07.2007, 22 Uhr, im OpenAir den dänischen Dokumentarfilm THE FORBIDDEN TEAM (2002). Der Film zeigt die Schwierigkeiten eines im Jahre 2001 stattgefundenen Fußballmatches zwischen den - von der FIFA nicht anerkannten - Nationalmannschaften Grönlands und Tibets. Der Film folgt dem jungen tibetischem Team vom ersten Trainingstag auf einem schlammig-steinigen Fußballfeld in Dharamsala (Indien) bis hin zum Anpfiff des Spiels zwei Monate später in Kopenhagen. Dabei werden auch die Schwierigkeiten gezeigt, mit denen die chinesische Regierung fortwährend versucht hatte, dieses Spiel zu verhindern. Der Film ist im Original mit englischen Untertiteln!
THE FORBIDDEN TEAM (OmeU) Dänemark 2002 Dokumentarfilm R: Arnold Kroigaard, Rasmus Dinesen 55 Minuten www.forbiddenteam.com Preise "Best Feature Film". Krasnogorski int. filmfestival, Moscow Russia. "Special Mention". FID Marseille, France. "Audience Award". International Sport movies & TV festival , Milano Italy.
Kritiken THE FORBIDDEN TEAM erzählt die außergewöhnliche Geschichte von einer Nationalmannschaft ohne Staat, die sich entgegen verschiedenster Wiederstände auf den Weg macht, um in Kopenhagen das erste Spiel einer tibetischen Nationalmannschaft auszutragen. Die Filmemacher begleiten die Mannschaft und den dänischen Trainer auf ihren Wegen über außergewöhnliche Fußballplätze, zu strengen Behörden und schließlich ins weit entfernte Europa, wo es zu einem denkwürdigen Spiel gegen die Nationalmannschaft Grönlands kommt.
Ein Dokumentarfilm über das Aufeinandertreffen von Kulturen, über Träume, die wahr werden und über Fußball, so wie Buddha ihn gespielt hätte.
„An unusually beautiful film about an unusual national team that just wants to play a football match”
Claus Larsen - CinemaOnline (Denmark)
aus: 11mm fußballfilmfest
On 30th of June 2001, in Copenhagen, Denmark, a framework was formed for a historical football match; a match which FIFA and the Chinese government tried to prevent from taking place. The agreed upon match between Tibet and Greenland, would be the first international game ever played by Tibet. We follow the team from their first coaching sessions in Dharamsala, India - on a craggy, grassless pitch - to the last whistle in Copenhagen two years later. In the film, we meet a number of colourful characters and learn about their different opinions of the team. Despite the efforts of the Chinese government, the match finally takes place in Copenhagen. The excitement in the stadium is immense. The match is broadcasted directly to Tibet via “Radio Free Tibet,” and the cheers at home are endless as Tibet scores the first goal of the game.
It’s a humorous documentary about a cultural clash, dreams coming true, and football, as Buddha would have played it!
aus: www.himalayafilmfestival.nl Fußball in Tibet... Viele Tibeter träumten Jahrzehnte davon, ihre Fußballleidenschaft in internationalen Vergleichen austragen zu können und ihr Land zu repräsentieren. 2006 ist wieder einmal es so weit: Auf St. Pauli werden die Fußballer ein neues Kapitel in ihrer dünnen Fußballgeschichte schreiben. Bis hierhin war es ein langer Weg, gepflastert mit vielen selbstlosen Helfern.
Einer von ihnen war der in Indien lebende Exiltibeter Karma Ngodup, von Beruf Lehrer. Auf seine Initiative sollte im Sommer 2001 aus dem Traum Wirklichkeit werden: Bei keinem geringeren als dem ehemaligen Weltklassefußballer und dem damaligen Trainer der grönländischen Nationalmannschaft Sepp Piontek. Tibet trug ihr erstes "Länderspiel" gegen Grönland in Dänemark aus. Karma Ngodup, von nun an erster Teamchef und Leiter des nationalen tibetischen Fußballverbandes, machte sich an die Arbeit. Er organisierte zunächst in Dehradoon, Indien ein Auswahlturnier mit Volksfestcharakter. Es galt, die besten Fußballer zu finden. Die besten Spieler des Auswahlturniers wurden Anfang Mai 2001 in ein vierwöchiges Trainingslager in Dharamsala, Nordindien, der Exilheimat des Dalai Lama beordert.
Karma Ngodup heuerte mit dem Dänen Jens Espen einen international erfahrenen Trainer als "Crashkursleiter" an. Dieser sah sich direkt beim ersten Training mit der Realität konfrontiert: Der einzige vorhandene Trainingsplatz glich einem Acker und nur acht Spieler hatten es zum Training geschafft - und das drei Wochen vor dem Match!
Es begannen 14 Tage der intensiven Recherche: Gesucht wurden Exiltibeter, die sowohl ein Visa für die Einreise nach Dänemark bekommen konnten, als auch exzellente Fußballspieler waren. Knapp eine Woche vor dem Spiel gegen Grönland stand der Kader. In Kopenhagen angekommen fühlten diese sich aufgrund der neuen Trainingsbedingungen wie im Paradies. Vor 5.000 Zuschauern, viele Exiltibeter aus ganz Europa, fand am 30. Juni 2001 das erste Länderspiel Tibets statt. Grönland erwies sich als der erwartet schwerer Gegner. Bis zur Halbzeit hielten die Tibeter noch gut mit und gestalteten die Partie beim 1:1 Halbzeitergebnis offen. Letztlich mussten sie sich Grönland dann doch mit 1 zu 4 geschlagen geben.
Doch das war Nebensache - wichtiger war die Geburtsstunde des tibetischen Fußballs, der beim FIFI Wild Cup 2006 seinen vorläufigen Höhepunkt findet.
aus: Webpräsenz auf der FIFI-Wild-Cup-Homepage LinksOffizielle Webseite zum Film: www.forbiddenteam.com. Trailer! Tibet Initiative Deutschland (TID)
THE FORBIDDEN TEAM in der Internet Movie Database (IMDb) Aktion BEIJING 2008. ONE WORLD ONE DREAM: FREE TIBET Interview mit dem Regisseur Rasmus Dinesen Tibet national football team in der Wikipedia Webpräsenz auf der FIFI-Wild-Cup-Homepage |