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Irina Palm (OmU) | Irina Palm (OmU) |
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| 13.09.2007 | |
Belgien, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Luxemburg 2007Regie: Sam Gabarski Drehbuch: Philippe Blasband, Sam Gabarski, Martin Herron Darsteller: Marianne Faithfull (Maggie), Miki Manojlovic (Mikky), Kevin Bishop (Tom), Siobhan Hewlett (Sarah) Kamera: Christophe Beaucarne Schnitt: Ludo Troch WWW: www.irinapalm-derfilm.de Endlich ist Marianne Faithfull einmal in einer Hauptrolle zu sehen – und in was für einer: Im bejubelten Berlinale-Wettbewerbsbeitrag „Irina Palm“ nimmt die multitalentierte Musikerin mit der rauchigen Stimme einen Job im Rotlichtmilieu von London-Soho an und wird dort zur „wichsenden Witwe“, weil sie dringend Geld für die Operation ihres Enkels braucht. Stellenweise mit absurdem Humor verarbeitet Regisseur Sam Gabarski („Der Tango der Rashevskis“) diese Geschichte zu einem tragikomischen Märchen, in dem die grandiose Faithfull ihr Glück und einen Neuanfang im denkbar unromantischsten aller Milieus findet. PRESSESTIMMENEine ebenso amüsante wie anrührende, in der Hauptrolle virtuos gespielte Tragikomödie, die sich trotz inszenatorischer Glätte stets ihre Ecken und Kanten bewahrt. Ebenso nachdenklich wie satirisch lustvoll spielt der Film mit den bigotten Moralvorstellungen des britischen Bürgertums. - Sehenswert ab 16. film-dienst Großartig und hochkomisch. ARD Kulturmagazin ttt Eine sympathische Komödie mit vielen extrem lustigen Momenten und einer anbetungswürdigen Marianne Faithfull. Entzückend. KulturSPIEGEL FILMKRITIK
Maggie ist in einem kleinen englischen Städtchen nicht weit von London zu Hause. Sie ist Großmutter. Ihr Enkel Olly ist schwer krank. Eine Operation könnte helfen, doch die ist nur in Australien durchführbar. Und Geld ist keines da. Ollys Vater Tom und seine Frau Sarah sind verzweifelt. Dass Maggie und Sarah sich schlecht verstehen, macht die Sache auch nicht besser. Maggie sieht nur eine Möglichkeit: Sie muss arbeiten, um das nötige Geld aufzutreiben. Durch Zufall stößt sie in London auf das Schild „Hostess gesucht“. Sie meldet sich, meint, dass es um Saubermachen oder Servieren gehe. In Wirklichkeit heißt der Laden „Sexy World“, und was Maggie da machen muss, geht auf keine Kuhhaut (höchstens auf eine Vorhaut!). Maggie hält alles geheim. Die Freundinnen werden aufmerksam, beginnen zu tuscheln. Tom ist die Sache ebenfalls nicht geheuer. Er spioniert der Mutter nach. Beinahe kommt es zur Katastrophe. Aber nur beinahe. Eine nette, leicht schlüpfrige, aber amüsante Idee, bestens in Szene gesetzt. Dramaturgisch fängt es ruhig an, um dann immer lebendiger und spannender zu werden. Manche originelle Idee kommt zum Tagen, der geschmückte Arbeitsplatz – pardon, die Sexkabine – zum Beispiel. Die Seele des Ganzen ist natürlich Marianne Faithful. Sie spielt nicht nur, sie ist Irina Palm – das Beste, was man von einer Darstellung sagen kann. Sie strahlt Ruhe und Glaubhaftigkeit aus. Sie überzeugt. Ihr Zusammenspiel mit Miki Manojlovic, ihrem Boss, der zuerst abweisend und mürrisch ist, sich dann langsam wandelt und zuletzt Maggie liebt, ist Spitze. Eine bestens präsentierte, menschliche und zugleich amüsante „Großmutter“- und Sex-Story mit glänzenden Hauptdarstellern. Thomas Engel
aus: www.programmkino.de |
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| Letzte Aktualisierung ( 27.09.2007 ) |
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Belgien, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Luxemburg 2007