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Planet Terror | Planet Terror |
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| 04.01.2008 | |
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Website: www.planetterror.senator.de Am Anfang stand die Idee zweier filmbesessener Freunde, dem kultigen Grindhouse-Kino der 60er und 70er Jahre ein filmisches Denkmal zu setzen. Während Quentin Tarantino in seinem Beitrag „Death Proof“ den eigenen Leidenschaften für starke Frauen, Pop-Talk und Oldschool-Action nachging, kehrt Robert Rodriguez mit Planet Terror nach einigen kommerziell erfolgreichen Ausflügen in die Familienunterhaltung zu seinen bleihaltigen und blutigen Frühwerken zurück. Wunderbar überdreht, garantiert jenseits aller Political Correctness und mit einem spielfreudigen Ensemble, schickt sich Planet Terror an, das Herz eines jeden Horror-Fans zu erobern. PRESSESTIMMENPressestimmen auf film-zeit.de hier... Zur Renaissance der Zombie-Filme (PLANET TERROR und 28 WEEKS LATER) schreibt Diedrich Diederichsen hier ...
FILMKRITIKZusammen mit seinem Kumpel Quentin Tarantino wagte sich Sin City-Regisseur Robert Rodriguez an das Grindhouse-Projekt. Grindhouses waren vor allem während der späten 60er und frühen 70er in den USA populär. Sie zeigten meist billig produzierte Filme für Erwachsene aus unterschiedlichen Genres. Der Clou: Für den Preis einer Kinokarte bekam der Zuschauer gleich zwei Filme zu sehen. In dieser Tradition inszenierte das Duo Rodriguez/Tarantino die Grindhouse-Neuauflage als dreistündigen Trip in die cineastische Vergangenheit, stilecht unterbrochen von Trailern zu fiktiven Horror- und Exploitation-Produktionen. Doch außerhalb der USA wurde das Doublefeature wieder aufgeschnürt, wohl auch, weil die Macher erkannten, dass nur wenige Kinogänger die Geduld für ein dreistündiges B- und C-Movie-Potpurri aufbringen würden. So läuft Planet Terror hierzulande rund einen Monat nach Tarantinos Death Proof an. Darin gerät ein biologisches Experiment außer Kontrolle. Giftgas strömt aus und infiziert eine Armee militanter Söldner (darunter Bruce Willis in einem Cameo-Auftritt), welche sich daraufhin in menschenfressende Bestien verwandeln. Rodriguez stellt diesen eine Gruppe aus stoischen Texanern, wortkargen Draufgängern, verführerischen Go-Go-Girls und verrückten Zwillingen gegenüber. Nach einer ersten äußerst blutigen Konfrontation rund um den Laden des eigensinnigen JT (Jeff Fahey) mündet der Plot in einem irrwitzigen Showdown auf dem Gelände der Militärbasis. Dabei wächst nicht nur Cherry (Rose McGowan) über sich hinaus. Die Tänzerin hat soeben ein Bein verloren, was sie jedoch nicht daran hindert, es mit den herrlich scheußlichen Monstern aufzunehmen. Unterstützung erhält sie von Wray (Freddy Rodriguez), einem mysteriösen Einzelgänger, und der resoluten Ärztin Dr. Dakota Block (Marley Shelton).Über die gesamte Laufzeit bleibt Rodriguez dem Retro-Stil treu. Die Nachbearbeitung des digitalen Bildmaterials erschafft einen authentischen Alterungsprozess, ganz so, als wäre Planet Terror ein Produkt der von Zombiefilmen überschwemmten 70er. Es ist eine ganz spezielle Kunst, etwas eigentlich aufwändig produziertes, billig aussehen zu lassen. Das Team um Multitalent Rodriguez – der gebürtige Texaner ist Regisseur, Drehbuchautor, Produzent, Cutter und Kameramann in einer Person – beherrscht sie nahezu perfekt. Während einer Sexszene erlaubt er sich einen besonders originellen, an das vordigitale Kinozeitalter angelehnten Spaß, der wie der gesamte Film gleichsam als liebevolle Hommage zu verstehen ist. aus: programmkino.de |
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| Letzte Aktualisierung ( 20.01.2008 ) |
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Darin gerät ein biologisches Experiment außer Kontrolle. Giftgas strömt aus und infiziert eine Armee militanter Söldner (darunter Bruce Willis in einem Cameo-Auftritt), welche sich daraufhin in menschenfressende Bestien verwandeln. Rodriguez stellt diesen eine Gruppe aus stoischen Texanern, wortkargen Draufgängern, verführerischen Go-Go-Girls und verrückten Zwillingen gegenüber. Nach einer ersten äußerst blutigen Konfrontation rund um den Laden des eigensinnigen JT (Jeff Fahey) mündet der Plot in einem irrwitzigen Showdown auf dem Gelände der Militärbasis. Dabei wächst nicht nur Cherry (Rose McGowan) über sich hinaus. Die Tänzerin hat soeben ein Bein verloren, was sie jedoch nicht daran hindert, es mit den herrlich scheußlichen Monstern aufzunehmen. Unterstützung erhält sie von Wray (Freddy Rodriguez), einem mysteriösen Einzelgänger, und der resoluten Ärztin Dr. Dakota Block (Marley Shelton).