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| 20.01.2008 | |
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PRESSESTIMMENWar der mit Preisen überschüttete Film "Gegen die Wand" noch jugendlich-mitreißendes Power-Kino, so legt der 34-jährige Regisseur mit diesem unaufgeregten Ensembledrama nun die Reifeprüfung ab. Sechs Schicksale prallen in Deutschland und Istanbul aufeinander, selbst der Tod bedeutet kein Ende. Der Zauber der souverän und präzise inzsenierten Multikulti-Konstruktion wirkt lange nach. Stern Kunstvoll verknüpft Autor und Regisseur Akin die sechs Episoden seiner Hauptfiguren zu einem Netz, das sich erst am Ende auflöst. Sowohl auf der Dialogebene als auch in der gesamten Anlage der Geschichte findet er eine sehr überzeugende Balance aus Künstlichkeit und Realismus. (teils O.m.d.U.) - Sehenswert. film-dienst Weitere Pressestimmen auf film-zeit.de hier... FILMKRITIKIn seinen Filmen zieht es Fatih Akin zunehmend zurück zu seinen Wurzeln. Nach dem hitzigen Liebesdrama „Gegen die Wand“ schlägt der deutschtürkische Regisseur auch mit „Auf der anderen Seite“, der Fortsetzung seiner «Liebe, Tod und Teufel»-Trilogie, den Bogen zwischen zwei Kulturen: Was in Deutschland beginnt, läuft in verschiedenen, tragischen Handlungen in der Türkei zusammen. Um die Liebe geht es dabei, um Ersatzfamilien, Tod, Abschied und die Chancen, die darin liegen. Aber auch um türkische Politik und die Frage nach dem EU-Beitritt. Zeigt Akin auf der einen Seite die westliche, wohlhabende Türkei in Istanbul, thematisiert er auf der anderen Seite die Unterdrückung der politischen Opposition und die Zweifel im Land. „Auf der anderen Seite“ beginnt in Bremen bei einem deutschtürkischen Literaturprofessor Nejat (Baki Davrat), dessen alter Vater Ali (Tuncel Kurtiz) noch einmal eine Frau will und die ehemalige Prostituierte Yeter (Nursel Köse) heiratet. Als der Vater sie im betrunkenen Zustand schlägt, stirbt sie durch den Sturz. Ali landet daraufhin in U-Haft, bevor er letztlich in die Türkei abgeschoben wird. Um Yeters Tochter Ayten (Nurgul Yesilcay) aufzuspüren, macht sich dann auch sein Sohn Nejat auf den Weg nach Istanbul. Doch Ayten, Mitglied in einer politischen Widerstandsgruppe, ist dann schon längst auf der Flucht vor der Polizei in Richtung Deutschland. In Hamburg trifft sie auf die etwas blauäugige, aber engagierte Studentin Lotte (Patrycia Ziolkowska), die bei ihrer Mutter Susanne (Hannah Schygulla) lebt, sich aber in den immer wiederkehrenden Auseinandersetzungen zunehmend von ihr entfremdet. Als Aytens Asylantrag jedoch abgelehnt wird, wird sie nach einer Polizeikontrolle in ein Frauengefängnis in die Türkei abgeschoben. Während Lotte ihr unbeirrt nach Istanbul folgt, laufen dort die Geschichten dieser Figuren immer weiter zusammen. aus: programmkino.de |
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| Letzte Aktualisierung ( 20.02.2008 ) |
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Deutschland/ Türkei 2007