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Abgedreht - Be Kind Rewind | Abgedreht - Be Kind Rewind |
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| 15.05.2008 | |
OT: Be Kind RewindUSA 2007. Regie: Michel Gondry Buch: Michel Gondry Darsteller: Jack Black, Mos Def, Danny Glover, Mia Farrow, Melonie Diaz, Sigourney Weaver Web: www.abgedreht.senator.de 101 Minuten, Format: 1:1.85 Ein dummer Zufall sorgt dafür, dass sämtliche Videokassetten in der Videothek von Mike gelöscht werden. Zusammen mit seinem Freund Jerry macht sich Mike daran, das Geschäft vor dem Ruin zu bewahren: Indem sie die Hollywood-Hits auf eigene Faust und mit originellen Einfällen nachdrehen. Michel Gondrys Film ist eine anachronistische Hommage an die Videokassette, vor allem aber an ein Maß an Phantasie, dass im Mainstream-Kino nicht mehr oft zu finden ist. PRESSESTIMMENEine wunderbare Liebeserklärung ans Kino und an den Jazz, die durch Michel Gondrys Ideenreichtum und spielfreudige Darsteller dramaturgische Holprigkeiten schnell vergessen lässt, sich komödiantisch gegen Konformismus wendet sowie Kreativität und Solidarität feiert. - Sehenswert. film-dienst ...beschwört mit Schwung und Witz die Kraft des Kinos. Stern Eine phänomenal witzige und warmherzige Hommage an die Liebe zum Kino und zum Filmemachen. Gondry = Genie. Der Tagesspiegel Berlin Weitere Pressestimmen auf film-zeit.de FILMKRITIK
Mike und Jerry leben in einer Kleinstadt westlich von New York und sind seit Jahren dicke Freunde. Mike arbeitet im Videoladen von Mr. Fletcher, der zwei Charakteristika aufweist: Er ist halb verfallen, vom Abriss bedroht, und es gibt ausschließlich VHS-Kassetten, keine DVDs, denn Fletcher hält auf Tradition. Mit Jerry hat Mike, der derzeit den Laden verwaltet, weil sich Mr. Fletcher angeblich auf Geschäftsreise begibt, in Wirklichkeit aber nur Konkurrenzläden ausspioniert, kein leichtes Leben. Denn der Kriegsveteran Jerry leidet unter Paranoia. Er fühlt sich durch Strahlen aus dem nahen Kraftwerk geschädigt, physikalische und chemische Bedrohungsformeln schwirren nur so in seinem Kopf herum. Er unternimmt gegen das Kraftwerk einen Sabotageakt, wird dabei aber derart stark magnetisiert, dass, als er Fletchers Laden betritt, alle Videobänder mit einem Schlag gelöscht werden. Was also denen noch anbieten, die die „Ghostbusters“ oder „Rush Hour 2“ ausleihen wollen? Guter Rat ist teuer. Doch nicht lange. Denn die beiden kommen auf den Gedanken, von diesen Filmen rasch Kurzfassungen selber zu drehen, damit sie rechtzeitig liefern können. Die Geschichte schlägt ein. Jetzt kommen „2001 – Odyssee im Weltraum“, „King Kong“, „Des Satans jüngste Tochter“, „Carrie“, „Men in Black“ und „When We Were Kings“ an die Reihe. Riesenerfolg und plötzlicher Reichtum. Die Bewohner der Stadt werden als Schauspieler und Statisten angeheuert. Und als Mike, Jerry und der zurückgekehrte Fletcher von den Hollywood-Studios der Verletzung der Urheberrechte angeklagt werden, gründen sie fortan ihre Filme einfach auf eigene Ideen. Erstaunlich, wie lustig das alles geworden ist: der viele wortreiche und hitzige Ausbrüche veranlassende persönliche Gegensatz zwischen Jerry und Mike; die turbulenten und teils wirklich komischen Dreharbeiten; das Verspielte von Michel Gondrys Regiearbeit; die Ideenvielfalt und der rasante Rhythmus; die Sache mit der Mitwirkung der Einwohner des Städtchens und der Urheberrechtsverletzung; die gut funktionierende formale Bewältigung des Films; das einnehmende Spiel der sympathischen Darsteller Jack Black (Jerry), Mos Def (Mike), Melonie Diaz (Alma) oder Danny Glover (Mr. Fletcher). Thomas Engel
aus: www.programmkino.de |
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| Letzte Aktualisierung ( 22.05.2008 ) |
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